Hendl ohne Bargeld
Immer mehr bayerische Schulkantinen setzen im neuen Schuljahr auf die GeldKarte
Berlin, 15.09.2008: Zahlreiche bayerische Schüler starten erstmals mit der GeldKarte ins neue Schuljahr. Als effizientes bargeldloses Bezahlmittel kommt der Chip immer häufiger in der Schulmensa zum Einsatz. Von Traunstein bis Nürnberg erhalten die Schüler mit der elektronischen Geldbörse schnell und reibungslos eine warme Mahlzeit. Mit dem "Karte rein, Essen raus"-Prinzip haben lange Warteschlangen und knurrende Mägen in der Mittagspause ein Ende.
Die Handhabung ist einfach. In der Kantine stecken die Schüler ihre GeldKarte in den Kartenleser an der Kasse. Der entsprechende Betrag wird vom Guthaben auf dem Chip abgebucht und das Essen ausgegeben. Zudem kann die GeldKarte auch als Schülerausweis, Kopierkarte oder Bibliotheksausweis verwendet werden. Der Erfolg des modernen Bezahlsystems hat sich herumgesprochen. So eröffnete mit dem Ende der Sommerferien bereits das zweite Gymnasium in Traunstein eine GeldKarte-Mensa.
Auch in der Landeshauptstadt führen im neuen Schuljahr weitere Schulen die Chipkarte der deutschen Kreditwirtschaft in der Mittagsverpflegung ein. Besonders angesichts der steigenden Kinderarmut leistet die Mittagsverpflegung einen wichtigen Beitrag zu einer ausreichenden und gesunden Ernährung aller Schüler. Die GeldKarte sorgt dafür, dass die Kinder aus sozial schwachen Familien zumindest in der Schulkantine keine Ausgrenzung erfahren. "Der Chip wirkt wie eine elektronische Schuluniform: Alle Schüler nutzen an der Mensakasse das gleiche Bezahlmittel, die GeldKarte", erklärt Ingo Limburg, Vorstandsvorsitzender der Initiative GeldKarte e.V. "Bedürftige Kinder können Subventionen erhalten, ohne dass dies für die Mitschüler sichtbar wird wie etwa bei Essensmarken oder der Barzahlung ermäßigter Preise." Denn das bargeldlose System kann beim Bezahlvorgang registrieren, ob ein Schüler zu einer Ermäßigung berechtigt ist. Für diesen Fall wird diskret ein reduzierter Betrag von dem Chip abgebucht. Rund 140.000 Kinder in Bayern leben derzeit in Hartz IV-Familien.
Auch bei den Eltern ist die GeldKarte beliebt. Sie ermöglicht es ihnen, die Verwendung des Mittagsgeldes ihrer Kinder zu steuern und z. B. den Kauf von Süßigkeiten zu unterbinden. Die Schule spart Kosten, denn die teure Verwaltung der Münzen und Scheine fällt bei der Zahlung mit Chip weg.
Über die GeldKarte: Die GeldKarte ist eine "Geldbörse" in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem an Parkscheinautomaten, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im Internet. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der ec- oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland rund 68 Millionen GeldKarten (über 75 Prozent aller ec- und Kundenkarten) im Umlauf, die an über 600.000 Akzeptanzstellen an Automaten und im Internet zum Einsatz kommen. Mit der neuen Möglichkeit des Online-Ladens macht GeldKarte Online-Payments noch einfacher und angenehmer. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen.
Über die Initiative GeldKarte e.V.: Die Initiative GeldKarte e.V. mit Sitz in Berlin versteht sich als Netzwerk für Unternehmen und Institutionen, die die GeldKarte akzeptieren oder die hierfür notwendige Infrastruktur bereit stellen. Die Initiative ist die Schaltstelle, an der Informationen und Neuigkeiten rund um die Chipkarte der deutschen Kreditwirtschaft zusammen fließen. Sie bündelt die Interessen ihrer Mitglieder und vertritt sie gegenüber Politik und Medien. Als Motor der GeldKarte treibt die Initiative einzelne Anwendungsbereiche gezielt voran. Sie recherchiert neue Einsatzmöglichkeiten, initiiert Pilotprojekte und unterstützt bestehende Aktivitäten ihrer Mitglieder, insbesondere in den Bereichen Marketing, Public Relations und Public Affairs.
Kontakt: Initiative GeldKarte e.V. Linda Tönskötter Tel.: 030 – 21 23 42 2 – 71 Fax: 030 – 21 23 42 2 - 98 linda.toenskoetter@initiative-geldkarte.de
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