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NRW-Bildungsbericht 2009: Kein Kind ohne Mahlzeit

Initiative GeldKarte e.V. unterstützt die Forderung nach flächendeckender Mittagsverpflegung in Ganztagsschulen

Berlin, 12. Mai 2009: Mit knurrendem Magen lernt es sich schwer. Besonders durch die zunehmende Zahl von Ganztagsschulen wird die Mittagsverpflegung in der Schule immer wichtiger. Dies betont der jüngst veröffentlichte Bildungsbericht 2009 des Schulministeriums Nordrhein-Westfalen. Allein die Bereitstellung einer warmen Mahlzeit reicht aber nicht. Ein bargeldloses Bezahlsystem wie die GeldKarte leistet einen wichtigen Beitrag zum reibungslosen Ablauf in der Schulmensa.

Bereits mehr als 20 Prozent der Schüler in NRW besuchten laut Bildungsbericht im Jahr 2007 eine Ganztagsschule – Tendenz steigend. Damit werden auch neue Herausforderungen an die Schulverpflegung gestellt. Im aktuellen Bildungsbericht fordert das Ministerium, dass die Mittagsverpflegung in allen Ganztagsschulen gewährleistet werden soll. Damit die Teilnahme am Mittagessen nicht an finanziellen Barrieren scheitert, hat das Land NRW in Zusammenarbeit mit den Kommunen bereits im Jahr 2007 einen Fonds aufgelegt, aus dem Kinder aus sozial schwachen Familien einen Essenszuschuss erhalten.

Die Initiative GeldKarte e.V. unterstützt die Bemühungen des Landes NRW. "Es kann nicht angehen, dass im Wohlstandsland Deutschland einige Kinder aufgrund der Finanzsituation ihrer Eltern auf das gemeinsame Mittagessen mit den Mitschülern verzichten müssen", findet Ingo Limburg, Vorstandsvorsitzender der Initiative GeldKarte e.V. "Allerdings ist mit der Subventionierung auch gleichzeitig die Gefahr einer Stigmatisierung der sozial schwachen Schüler verbunden", so Limburg.

Die GeldKarte als Bezahlsystem bietet eine Lösung für dieses Problem. Der Chip funktioniert dabei wie eine elektronische Schuluniform: Indem alle Kinder das gleiche Bezahlmittel benutzen, wird – im Gegensatz zum Einsatz von Essensmarken etwa – für die Schüler nicht sichtbar, wer bezuschusst wird. Bei der Bezahlung mit der GeldKarte erkennt das System anhand der Chip-ID, welcher Schüler zu ermäßigten Preisen berechtigt ist. Damit werden sozial schwache Schüler zumindest in der Schule nicht ausgegrenzt.

Darüber hinaus hat die GeldKarte weitere Vorteile: Lange Warteschlangen an der Kasse gehören durch das unkomplizierte Bezahlsystem der Vergangenheit an. Außerdem ist die bargeldlose Zahlung hygienischer und kostengünstiger, da Transport und Zählen der Münzen und Scheine wegfallen.

Über die GeldKarte:
Die GeldKarte ist eine "Geldbörse" in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem beim Parken, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im Internet. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der ec- oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland rund 74 Millionen GeldKarten (über 82 Prozent aller ec- und Bankkundenkarten) im Umlauf, die an über 600.000 Akzeptanzstellen an Automaten und im Internet zum Einsatz kommen. Mit der neuen Möglichkeit des Online-Ladens macht GeldKarte Online-Payments noch einfacher und angenehmer. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen. (Stand: Januar 2009)  

Über die Initiative GeldKarte e.V.:
Die Initiative GeldKarte e.V. mit Sitz in Berlin versteht sich als Netzwerk für Unternehmen und Institutionen, die die GeldKarte akzeptieren oder die hierfür notwendige Infrastruktur bereit stellen. Die Initiative ist die Schaltstelle, an der Informationen und Neuigkeiten rund um die Chipkarte der deutschen Kreditwirtschaft zusammen fließen. Sie bündelt die Interessen ihrer Mitglieder und vertritt sie gegenüber Politik und Medien. Als Motor der GeldKarte treibt die Initiative einzelne Anwendungsbereiche gezielt voran. Sie recherchiert neue Einsatzmöglichkeiten, initiiert Pilotprojekte und unterstützt bestehende Aktivitäten ihrer Mitglieder, insbesondere in den Bereichen Marketing, Public Relations und Public Affairs.   

Kontakt:
Initiative GeldKarte e.V.
Linda Tönskötter
Tel.: 030 – 21 23 42 2 - 71
Fax: 030 – 21 23 42 2 - 98
linda.toenskoetter@initiative-geldkarte.de

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