Initiative GeldKarte - Gemeinsam für den Chip im Alltag
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Schulverpflegungskonzept für gesunde Ernährung

- Gesamtschule Hardt ausgezeichnet mit Mensaförderung

Berlin, den 25.1.2010: Ein tägliches warmes Mittagessen ist unentbehrlich, insbesondere für Schüler. Denn nur mit gesunder Ernährung können sie auch gute Leistungen erbringen. In seinem Bildungsbericht fordert das Schulministerium in Nordrhein-Westfalen daher eine Mittagsverpflegung in allen Schulen mit Ganztagsunterricht. Die Mönchengladbacher Gesamtschule Hardt engagiert sich seit langem für die gesunde Ernährung ihrer Schüler. Dieser Einsatz überzeugte die Initiative GeldKarte e.V. Im Rahmen der Ausschreibung "Zukunft geht durch den Magen" erhält die Schule jetzt ein bargeldloses Mensa-Bezahlsystem, das gemeinsam mit der Stadtsparkasse Mönchengladbach installiert wurde, sowie eine Förderung von 1.000 Euro für den Ausbau der Kantine. Heute weiht Norbert Post, Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtages NRW und Schirmherr des Projekts, das neue elektronische Bezahlsystem mit der GeldKarte in der Schulmensa ein.

Die Schüler der Gesamtschule lernen bereits ab der fünften Klasse, wie wichtig es ist, sich gesund zu ernähren. Täglich organisieren schon die Kleinsten ein gesundes Frühstücksangebot. Daneben gibt es spezielle Unterrichtseinheiten im Fach Hauswirtschaft. "Gesunde Ernährung gehört bei uns an der Schule einfach dazu. Und das sowohl als Thema im Unterricht als auch bei der Versorgung der Schüler in den Pausen", so Schulleiter Bernd Schäferhenrich. Eine vollwertige Mittagsverpflegung bietet die Mensa bereits seit 16 Jahren an. Für ein Mittagessen muss nun mehr keiner der 250 Mensagänger lange warten. Denn mit dem bargeldlosen Bezahlmedium entfällt beim Kassiervorgang die Suche nach Kleingeld. Einen besonderen Vorteil bietet das System für rund 70 sozial schwächer gestellte Schüler. Denn es ermöglicht eine diskrete Subventionierung des Mittagessens, ohne dass sich die Kinder mit speziellen Essenmarken zu erkennen geben. Und der Schule ermöglicht das neue Kassensystem eine gesteigerte Planungssicherheit, da Mahlzeiten vorbestellt und Statistiken der verkauften Produkte abgerufen werden können. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Zudem fällt das teure Bargeld-Handling bei der Zahlung mit der GeldKarte weg. Gleichzeitig trägt der goldene Chip zu einem möglichst konsumfreien Raum in der Bildungseinrichtung bei. Denn künftig können die Schüler ganz ohne Bargeld in die Schule gehen – und dennoch ihr Mittagessen einnehmen.

Zukunft geht durch den Magen
In Anbetracht steigender Kinderarmut ist das tägliche Mittagessen für eine zunehmende Zahl von Schülern keine Selbstverständlichkeit mehr. "Kinder können den Schulalltag nur meistern, wenn sie eine ausgewogene Ernährung bekommen, weshalb Ganztagsschulen auch unabhängig vom individuellen Einkommen der Eltern eine warme Mahlzeit ermöglichen sollten", so Norbert Post, Schirmherr des Projekts. Die Initiative GeldKarte unterstützt und fördert mit dem Projekt "Zukunft geht durch den Magen" engagierte Schulen in Nordrhein-Westfalen bei der Umsetzung der Schulverpflegung. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der optimalen Logistik der Mensa, um reibungslose und hygienische Abläufe in der Mittagsverpflegung zu garantieren. Die Bezahllösung spielt außerdem eine wichtige Rolle, um Ausgrenzungen zu vermeiden. "Der GeldKarte-Chip funktioniert dabei wie eine elektronische Schuluniform: Alle Kinder nutzen das gleiche Bezahlmittel und es gibt keine sichtbaren Unterschiede", so Ingo Limburg, Vorstandsvorsitzender der Initiative GeldKarte. "Das installierte System in der Schule erkennt anhand der Chip-ID, welcher Schüler zu ermäßigten Preisen berechtigt ist. Mitschüler hingegen sehen nicht, ob ein Kind subventioniertes Essen erhält."

Moderne Schulverpflegung setzt Maßstäbe
Neben der diskreten Subventionierung hat die GeldKarte in der Schulverpflegung weitere Vorteile. Die Handhabung ist kinderleicht. Die Schüler stecken ihre GeldKarte in das Bezahlterminal der Kantine, der entsprechende Betrag wird vom Guthaben auf dem Chip abgebucht, ein Bon ausgedruckt und anschließend erfolgt die Essensausgabe. Bereits rund 300 Schulen deutschlandweit setzen bei der Kassierabwicklung in der Schulkantine auf das System GeldKarte. Der kleine goldene Chip dient vorrangig als elektronischer Kleingeldersatz und kann auch als Schülerausweis, Kopierkarte oder Bibliotheksausweis verwendet werden.

Über die GeldKarte:
Die GeldKarte ist eine "Geldbörse" in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem beim Parken, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im Internet. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der girocard (frühere ec-Karte) oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland rund 81 Millionen GeldKarten (über 89 Prozent aller girocards (frühere ec-Karten) und Bankkundenkarten) im Umlauf, die an über 600.000 Akzeptanzstellen an Automaten und im Internet zum Einsatz kommen. Mit der neuen Möglichkeit des Online-Ladens macht GeldKarte Online-Payments noch einfacher und angenehmer. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen.

Über die Initiative GeldKarte e.V.:
Die Initiative GeldKarte e.V. mit Sitz in Berlin versteht sich als Netzwerk für Unternehmen und Institutionen, die die GeldKarte akzeptieren oder die hierfür notwendige Infrastruktur bereitstellen. Die Initiative ist die Schaltstelle, an der Informationen und Neuigkeiten rund um die Chipkarte der deutschen Kreditwirtschaft zusammen fließen. Sie bündelt die Interessen ihrer Mitglieder und vertritt sie gegenüber Politik und Medien. Als Motor der GeldKarte treibt die Initiative einzelne Anwendungsbereiche gezielt voran. Sie recherchiert neue Einsatzmöglichkeiten, initiiert Pilotprojekte und unterstützt bestehende Aktivitäten ihrer Mitglieder, insbesondere in den Bereichen Marketing, Public Relations und Public Affairs.

Kontakt:
Initiative GeldKarte e.V.
Linda Tönskötter
Tel.: 030 – 21 23 42 2 – 71
Fax: 030 – 21 23 42 2 - 99
linda.toenskoetter@initiative-geldkarte.de

Norbert Post durchtrennt das rote Band.

Norbert Post durchtrennt das rote Band.

Zur Pressemeldung auf www.GeldKarte.de

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