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GeldKarte in vollem Einsatz
Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken für 2007 gut gerüstet
04.01.2007 Bereits seit 2005 sind alle ec-Karten der Volksbanken und Raiffeisenbanken – die "VR-BankCards" – mit der GeldKarte-Funktion ausgestattet. Damit sind die Kunden der Genossenschaftsbanken bestens auch für 2007 ausgerüstet. Denn mit dem seit 1.1.2007 geltenden gesetzlichen Jugendschutz ist der Bezug von Tabakwaren an den rund 500.000 Zigarettenautomaten in Deutschland nur noch über den Einsatz des GeldKarte-Chips, der das Alter des Konsumenten prüft, möglich. Karte rein, Packung raus "Die Volksbanken und Raiffeisenbanken haben ihren Kunden von Beginn an den Service der GeldKarte auf den rund 23 Millionen ausgegebenen VR-BankCards geboten. Vom Einsatz der GeldKarte zur Altersprüfung versprechen wir uns einen deutlichen Aufschwung bei der Nutzung, und zwar sowohl beider Zahl der Transaktionen als auch hinsichtlich der Summe der geladenen Beträge", erläutert Hubert Piel, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Kunden würden damit mehr und mehr die Vorteile des bequemen bargeldlosen Zahlens bei Kleingeldbeträgen kennen und schätzen lernen. Sei die GeldKarte einmal aufgeladen, liege die Nutzung auch bei anderen Akzeptanzstellen wie Fahrkartenschaltern, Parkschein- oder Briefmarkenautomaten nahe. Mit der GeldKarte an mehr als 650.000 Automaten zahlen Die GeldKarte auf dem Chip der ec-Karte ersetzt das Bargeld im Portemonnaie. An den rund 18.000 Geldautomaten der Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie an zahlreichen anderen Geldautomaten sowie speziellen Ladeterminals in Deutschland können Kunden den Chip mit Beträgen von 1 Euro bis zu 200 Euro ihre GeldKarte aufladen. Das Bezahlen ist an insgesamt rund 650.000 Automaten – ob am Briefkartenautomaten oder an öffentlichen Telefonen – möglich. Die Vorteile liegen auf der Hand: keine Probleme mehr mit passenden Bargeldzahlungen oder Wechselgeld; die Zahlungen erfolgen schnell und bequem. Der Handel profitiert zudem von günstigen Tarifen. Die GeldKarte existiert seit zehn Jahren; seit über fünf Jahren arbeiteten Genossenschaftsbanken mit den Automatenbetreibern an der Umsetzung des ab 2007 geltenden Jugendschutzgesetzes. VR-BankCards i.d.R. mit Jugendschutzmerkmal ausgestattet Nahezu alle genossenschaftlichen VR-BankCards enthalten auf dem GeldKarte-Chip auch das Jugendschutzmerkmal. Bei den volljährigen Kontoinhabern ist das Merkmal in Form eines so genannten Pseudodatums (Legitimationsvermerk), das die Volljährigkeit bestätigt, verschlüsselt auf der Karte hinterlegt. Bei minderjährigen Kontoinhabern wird das tatsächliche Geburtsdatum, nach Vorliegen der Einverständniserklärung bzw. Zustimmung des Kontoinhabers, verschlüsselt aufgebracht. Steckt man die GeldKarte in den Zigarettenautomat, wird dort ermittelt, ob das 16. Lebensjahr des Kunden erreicht ist oder nicht. Zukunftsträchtig: Zusatzfunktionen des goldenen Chips Neben der anonymen Alterslegitimierung und dem Jugendschutz am Zigarettenautomaten kann der Chip auf der VR-BankCard auch eine Reihe anderer praktischer Zusatzfunktionen enthalten, wie zum Beispiel E-Ticketing, also die papierlose elektronische Eintrittskarte, oder den elektronischen Fahrschein. "Wir werden die Einsatz- und Funktionsmöglichkeiten des Chips kontinuierlich weiterentwickeln, um unseren Kunden einen noch flexibleren Einsatz der VR-BankCard zu ermöglichen", kündigt BVR-Vorstand Hubert Piel an.
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