Jugendschutz mit der GeldKarte. Einfach sicher.
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Winter-Sonne aus der Röhre für Kids tabu

GeldKarte ermöglicht effektiven Jugendschutz für die Sonnenbank

Berlin, 10.12.2009: Winterzeit bedeutet Hochkonjunktur für Sonnenstudios. Doch das künstliche Sonnen kann gefährlich werden. Besonders für junge Menschen, deren Hautkrebsrisiko mit jedem zu ausgiebigen Sonnenbad deutlich zunimmt. Deswegen hat der Bundestag ein Gesetz verabschiedet, wonach das Sonnenstudio für Jugendliche unter 18 Jahren tabu ist. Die GeldKarte bietet hier eine unkomplizierte und sichere Art der Altersverifikation, mit der ein effektiver Jugendschutz garantiert werden kann.

Wenn die Tage kürzer werden und es draußen grau und kalt ist, ist ein Besuch im Solarium eine Wohltat für Körper und Seele. Durch das neue Gesetz sind Betreiber von Sonnenstudios aber seit August unter Zugzwang, effektive Zutrittskontrollen zu ihren Sonnenbänken einzurichten. Ermöglichen sie Jugendlichen unter 18 Jahren weiterhin das gefährliche Vergnügen, drohen empfindliche Geldstrafen. "Insbesondere dort, wo Solarien nicht rund um die Uhr persönlich betreut werden – wie etwa in Schwimmbädern, Hotels und Fitnessstudios, kann die Altersverifikation zum Problem werden", berichtet Ingo Limburg, Vorstandsvorsitzender der Initiative GeldKarte e.V. "Die GeldKarte bietet eine technische Lösung für Solarienbetreiber, wie sie den Jugendschutz effektiv umsetzen können, ohne Personal einstellen zu müssen", so Limburg weiter.

Der Chip ermöglicht, die Altersverifikation einfach und sicher abzuwickeln. Ähnlich wie bereits an Zigarettenautomaten kann ein Chipkartenleser vor der Kabine angebracht werden, der das auf dem Chip codierte Jugendschutzmerkmal verlässlich ausliest. Der Besucher benötigt lediglich eine kontogebundene GeldKarte, die er zur Verifikation in das Gerät steckt. Bei erfolgreicher Alterskontrolle kann der Besucher gleichzeitig mit der GeldKarte bezahlen, unter 18-Jährige können das Solarium gar nicht erst starten. Auf diese Weise muss nicht noch ein zusätzlicher Automat für die Bezahlung an der Kabine angebracht werden. Damit spart sich der Betreiber zusätzliche Kosten und der Sonnenbank-Besucher lästiges Münzgeld in der Tasche. Und: Jugendliche wie Betreiber sind gesundheitlich und gesetzlich auf der sicheren Seite.

Mit dem Verbot wird eine jahrelang schwelende Diskussion um das Thema Jugendliche und Solarien beendet. So blieb eine zuvor beschlossene freiwillige Selbstverpflichtung der Sonnenstudiobetreiber wirkungslos, wie es in der Gesetzesbegründung des Deutschen Bundestages heißt. Dabei sind besonders Jugendliche durch zu lange Sonnenbäder – egal ob natürlich oder künstlich aus dem Solarium -  gefährdet, wie die Deutsche Krebshilfe (DKH) kürzlich warnte. Denn gerade durch die Besonnung im jungen Alter steige das Krebsrisiko dramatisch an.

 
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