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Kinder surfen ungeschützt
Studie zu Sicherheit im Internet alarmiert Jugendschützer
Nur wenige Eltern schützen ihre Kinder beim Surfen im Internet durch spezielle Sicherheitsvorkehrungen. Dies ist das beunruhigende Ergebnis des "(N)onliner Atlas 2007", einer gemeinsamen Untersuchung der Initiative D21 und TNS Infratest. Laut der Studie glauben die meisten Eltern, dass sie auch ohne Schutzmaßnahmen die Kontrolle über das Verhalten ihrer Kinder im Internet behalten. 81 Prozent beobachten ihre Kinder in der Zeit, die sie am Computer verbringen. Blindes Vertrauen Auch zu Online-Computerspielen haben die jüngsten Surfer allzu oft freien Zugang. "Damit verbunden ist offenbar die Gewissheit, die Spiele zu kennen, mit denen sich die Kinder dabei online beschäftigen", vermuten die Marktforscher. Dass dem nicht immer so ist, zeigt die Eigeninitiative, die nun der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) in der Debatte über gewalthaltige Computerspiele ergriffen hat. Die PC- und Videospiele-Hersteller wollen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und den Jugendmedienschutz stärken. Konkret sieht die Initiative vor allem in der Medienkompetenz von Eltern Verbesserungsbedarf und hat sich deren Steigerung zum Ziel gesetzt.
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