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Studie: Jugendliche sind anfällig für Alkoholwerbung
Ein Werbeverbot allein ist keine Lösung – Knackpunkt sind die Alterskontrollen
Berlin, 02. Juni 2009: Sonnengebräunte, gut gelaunte Menschen tanzen unter Palmen zu karibischer Musik, dazu lässig ein Drink in der Hand– wer kennt sie nicht, die Werbespots für Rum und Bier, die gezielt junge Leute ansprechen sollen.
Das Konzept scheint aufzugehen: Einer Studie des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung im Auftrag der DAK zufolge gibt es einen deutlichen Zusammenhang zwischen Alkoholwerbung und dem Alkoholkonsum junger Menschen. So hätten 80 Prozent der Jugendlichen, die solche Werbung nicht kennen, auch noch nie Alkohol getrunken, während 90 Prozent der Jugendlichen, denen die Spots bekannt waren, bereits entsprechende Getränke konsumiert hätten.
Alterskontrollen häufig unzureichend
Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen ist nach wie vor ein Problem. Anlässlich der DAK-Studie forderten Suchtexperten und Psychologen daher erneut ein Werbeverbot für Alkohol. Dabei kann es aber nicht nur darum gehen, die Werbung einzuschränken. Genauso wichtig ist eine effektive Kontrolle des Jugendschutzes beim Alkoholverkauf. Trotz vielfacher Anläufe der Familienministerin, strengere Regeln für die Ausgabe von Alkohol an Jugendliche unter 16 bzw. 18 Jahren einzuführen, ist die Kontrolle in Geschäften oder Tankstellen häufig unzureichend. Denn selbst wenn das Verkaufspersonal ordnungsgemäß nach dem Ausweis fragt, können Fehler passieren. In der Eile hat man sich schnell hinsichtlich des Alters verrechnet. Zuverlässiger Jugendschutz dank GeldKarte
Schneller und zuverlässiger ist die Altersprüfung mit der GeldKarte. Dazu muss die GeldKarte lediglich in den Kartenleser gesteckt werden und in Sekundenschnelle erfolgt eine korrekte Verifikation. Gleichzeitig kann die Ware mit der geladenen Karte bezahlt werden.
Für Tankstellenbetreiber hat die automatisierte Alterskontrolle durch die GeldKarte einen weiteren Vorteil: Sie können das gleiche System auch für den Verkauf von Alkohol an Automaten einsetzen. Dies bewährt sich bereits an einer Tankstelle in Wasserburg. Dort können Kunden Bier & Co. 24 Stunden lang am Automaten kaufen, während sich der Tankstellenbetreiber dank des "unbestechlichen Verkäufers" sicher sein kann, dass die alkoholhaltigen Getränke nicht in die falschen Hände gelangen.
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