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Jugendschutz am Zigarettenautomaten kommt an: 85 Prozent der Deutschen sind dafür
04.07.2006 Umfrage von tns emnid untermauert Zustimmung Ab dem 1. Januar 2007 greift der Jugendschutz auch an Zigarettenautomaten. Bevor der Käufer die Ware bekommt, wird er erst nachweisen müssen, dass er über 16 Jahre alt ist. 85 Prozent der Deutschen halten Jugendschutzmaßnahmen am Zigarettenautomaten für sinnvoll. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts tns emnid. Befragt wurden 1.600 Deutsche – darunter Raucher und Nichtraucher – zwischen 18 und 65 Jahren. Zahl der jungen Raucher rückläufig Seit 2001 ist die Zahl der jungen Raucher stetig gesunken. Während die Quote in den neunziger Jahren zwischenzeitlich bei 30 Prozent lag, raucht laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung heute immer noch jeder fünfte Jugendliche in Deutschland. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, ist überzeugt, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. "Durch die Alterskontrolle an Zigarettenautomaten wird eine wichtige Lücke im Jugendschutz geschlossen," erklärte Bätzing bei der Bundespressekonferenz am 11. Mai 2006 in Berlin. "Das aktuelle Jugendschutzgesetz verankert bereits jetzt ein generelles Abgabeverbot von Tabakwaren an Jugendliche unter 16 Jahren." Mit der chip-basierten Lösung hat der Bundesverband Deutscher Tabakwaren-Großhändler und Automatenaufsteller (BDTA) in Zusammenarbeit mit der Kreditwirtschaft ein System entwickelt, das Zigarettenautomaten nun auch zu einer sicheren Verkaufsstelle für Tabakwaren macht.
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